YUKA YANAGIHARA, Sopran

Yuka Yanagihara begann ihre Gesangausbildung bei Prof. Tomoko Nakamura und Prof. Uwe Heilmann an der Okinawa-Universität für Kunst und Musik (Japan). Seit dem Jahr 2002 studierte sie bei Prof. Anneliese Fried, Prof. Thomas Quasthoff und Anita Keller an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Zusätzlich studierte sie Opern-Interpretation bei KS Prof. Julia Varady und Lied-Interpretation bei Prof. Wolfram Rieger. Seit dem Jahr 2004 war sie Meisterschülerin bei KS Gundula Janowitz.


Sie erhielt den ersten Preis bei “The 7th Okiden Sugarhall Competition” und ein Stipendium für zwei Jahre von der „Meiji-Yasuda Cultural Foundation“.

 

Sie singt die großen Sopran-Rollen des Opernrepertoires von Pamina bis Mimí, von Donna Elvira bis Micaela und arbeitet seit einigen Jahren verstärkt mit Regisseuren, die das Genre Oper über die eng gesteckten Grenzen der Konvention hinaustreiben wie Florian Lutz und Sven Holm. Mit dem ungarischen Regisseur David Marton arbeitet Yuka Yanagihara häufig: Sie war seine Lulu am Staatsschauspiel Dresden, spielte in seiner Inszenierung „Don Giovanni. Keine Pause“ in den Sophiehensaele und in seinem Dresdner „Rheingold“.

Mit Martons Inszenierung von „La Sonnambula“ war sie an den Münchner Kammerspiele, am Theater Erlangen war sie in Paul-Georg Dittrichs spartenübergreifenden Inszenierung von Elfriede Jelineks "WUT" und am Theater Konstanz in der Produktion „Alla fine del Mare“ unter der Regie von Anna-Sophie Mahler zu erleben. 

 

Seit 2010 wirkte sie in zahlreichen Opernkompanie Novoflot-Produktionen mit, darunter „Das Schloss“, „Der Sieg über die Sonne“, „T-House-Tour“, „Große Koalition“ – und jetzt „Die Bibel“.